Karl die Große und ihre Superhelden – Privatclub Berlin

KARL DIE GROßE – 26.01.2018 – Privatclub, Berlin

Was für eine Überraschung: Karl die Große in Berlin. Wie ich mich gefreut hab als ich diesen Termin entdeckt habe. Vor allem weil ich an diesem Wochenende sowieso in der schönen Hauptstadt weilte.

Entdeckt habe ich Karl die Große im Zelt nebenan. Ja, meine Zeltnachbarin auf dem Campingplatz zum A Summer´s Tale war sie und wie froh bin ich, sie damals kennengelernt zu haben. Bei Kaffee und Cornflakes mit ganz viel Musik- und Festivalliebe im Herz quackelten wir über Musik und das Leben. Gefühlt zu lange habe ich darauf gewartet Frontfrau Wencke mit ihrer Band mal live zu erleben und hatte nun endlich die Gelegenheit. Aber das war nicht die einzige Überraschung.

Max Prosa – als Sup(port)erheld von Karl die Große

Die Überraschungsgäste an diesem Abend waren von der ganz besonderen Sorte. Für mich auf jeden Fall. Sollte doch tatsächlich der Max, der Prosa, einer dieser besonderen Gäste an diesem Abend sein. Hin und weg war ich, kann ich euch sagen. Mit ein paar für mich unbekannten Liedern von seinem neuen, am 23. Februar 2018 erscheinenden Album „Heimkehr“, stimmte er uns auf diesen Superhelden-Abend ein. Sogar mit Karl zusammen. Hört doch mal rein:

Danke Max! Ich freu mich schon auf unser Wiedersehen im heimatlichen Jena am 13. Mai 2018.

Karl die Große – meine Superhelden an diesem Abend in Berlin

Karl die Große, das sind Sängerin und Songwriterin Wencke Wollny, Posaunistin Antonia Hausmann (bekannt von der großen Clueso-Bühne), Gitarrist Yoann Thicé, Keyboarder Simon Kutzner, Bassist Christian Dähne und Drummer Clemens Litschko. Verortet wird die Band in Leipzig, kommen aber aus allen Himmelsrichtungen der Republik. Ihre Musikrichtung: Wunderschöner deutscher Singer-Songwriter-Pop mit orchestral anmutenden, oft jazzigen Klängen, einer wunderschönen Posaune und Texten, die mich ganz weit weg tragen. Musikalische Geschichten fürs Herz. 

Ohne Scheiß (entschuldigt den Ausdruck), aber hey was da die liebe Wencke und der Rest der Band auf die Bühne zauberten war ziemlich beeindruckend. Während des gesamten Konzertes konnte ich das Lächeln nicht lassen und so taten mir es alle anderen im kleinen schnuckeligen Privatclub nach. Wencke führte mit einer Leichtigkeit durch den Abend, wie ich es selten erlebt habe. Als hätte sie niemals etwas anderes gemacht. Und dann fängt sie an zu singen. Puh, durchatmen, diese Stimme…

Natürlich hab ich vorab in die Musik reingehört: Seit ich nach dem A Summer´s Tale im August des vergangenen Jahres die Heimreise angetreten habe. Und mit großer Neugier hörte ich im November in ihr Debüt-Album „Dass ihr Superhelden immer übertreibt“ rein. Ich muss gestehen so richtig rein gekommen bin ich nicht gleich. Was allerdings nicht an der Musik lag, viel mehr war es eben wie so oft, nicht die richtige Zeit dafür. Einen Monat später hatten sie mich. Lied für Lied schnitt es kleine Kerben in mein Herz.

Ich gebe euch nur ein paar kurze Einblicke von diesen wunderbaren Textzeilen, den Rest müsst ihr selbst entdecken:

„Komm rein, leg dich zu mir, vergiss wer du bist, ich verschließe die Tür, ruh dich kurz aus, ich verrate dich nicht, ich lösch noch das Licht und man findet uns nicht.“
Dass ihr Superhelden immer übertreibt

„Bitte, bitte, bitte, vergiss mein nicht, auch wenn ich dir kurz verloren geh. Bitte, bitte, bitte, vermiss mein nicht, ich komme immer wieder zurück.“
Vergiss mein nicht

Und da war ja noch Überraschungsgast Nummer 2: DIE Kat Frankie! Total sympathisch, mit Spickzetteln bewaffnet, stürmte Kat auf die Bühne und integrierte sich ganz sanft in dieses zauberhafte Ensemble. Ich hab leider vergessen, welche Lieder von Karl sie mitgesungen hat, aber es war ein Fest und viel zu schnell vorbei. Danke auch dir Kat, für deinen kleinen Spontanbesuch.

Ich erzähle euch noch kurz von einem Lied, bei dem ich bis zuletzt die Hoffnung hatte, dass es uns Überraschungsgast Nummer 3 an diesem Abend beschert. Aber leider wurde ich enttäuscht. Nein, ich war nicht enttäuscht. Es war auch ohne ihn eine perfekte Darbietung eines ganz wundervollen Songs.  Ich spreche von „Cowboy & Indianer“, die erste Single-Auskopplung des Debüt-Albums, welches sie mit keinem anderen als Moritz Krämer von „Die Höchste Eisenbahn“ gemeinsam intonierte. Ich bin ein absoluter Fan von Moritz. Seine Stimme, ähnlich wie die seines Bandkollegen Francesco Wilking, ruft in mir eine wunderbare Glückseligkeit hervor. Und die Kombination aus Wenckes und Moritz´ Stimme kommt einer wunderbaren Symbiose gleich, die einfach nur Herzklopfen verursacht. Bitte, ich würde gern viel mehr von euch zusammen hören. Bitte.

Also hier mein Anspieltipp für euch und wie ich finde ein fantastisches Video (auch weil es ein Stückchen Thüringen zeigt) 😉

Ich wünsche den Jungs und Mädels von Karl die Große nur das Beste für ihre musikalische Zukunft. Ich bin überzeugt davon, dass hier was ganz Großes entstehen kann und dann sehe ich euch vielleicht irgendwann mal wieder zum A Summer´s Tale oder auf einem anderen Festival und dann steht ihr da oben auf der Bühne. Ich würde mich sehr für euch freuen.

In diesem Sinne möchte ich noch mit Wenckes Worten enden:

„Alle anderen haben dort Angst, doch du tanzt!

Eure Heike

P.S.: Übrigens, hier kann man nochmal ein fantastisch schönes Aftermovie des Konzertes genießen. Schaut´s euch unbedingt an!

 

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