Teil 16/24 – Musikalischer Adventskalender

Heisskalt – Dezemberluft

Ok, jetzt muss ich schauen, dass ich nicht zu schwülstig werde oder ihr von mir denkt ich wäre irgendwie mega depressiv oder so. Ich kann mich wunderbar in Emotionen fallen lassen. Meistens zumindest. Auch in die negativen. Und wenn die negativen, vor allem Herzschmerz und unbändige Wut, in mir hochkommen (es ist selten, wirklich, vor allem Herzschmerz), dann pack ich Heisskalt aus. Und zwar die Live-Platte aus 2017. Ein Schmuckstück und eine für mich bedeutendste Platte in meinem Plattenschrank (aber leider ohne den benannten Musiktipp).

Während ich beim Lied Dezemberluft richtig schön in meinem Schmerz krachen gehe und mich so wundervoll darin suhlen kann…

Und ich will nackt mit dir tanzen, meinen Kopf mit dir teilen.
Will dich anschreien und streiten, dir alles verzeihen.
Deine Leichtigkeit fehlt mir, ohne dich scheint vieles so schwer.
Und zwischen Liebe und Tränen und Träumen,
Erhasch‘ ich den letzten Kuss von dir.
Zwischen Menschen und Koffern und Säulen,
Erhasch‘ ich den letzten Blick von dir.
Und ich atme die kalte Dezemberluft und bin leer
.

Heisskalt – Dezemberluft

…holt mich „Alles Gut“ so richtig zerschmetternd auf den Boden der Tatsachen zurück. Und dann kommt das „Gipfelkreuz“ und ich möchte einfach nur genau da oben an diesem Gipfelkreuz stehen und meine Wut herausschreien und demjenigen, der mich so enttäuscht hat, zerschmetternd meine Wut entgegen schleudern.

Es brauch einfach die eine Platte, die einen genau durch solche Emotionen hilft. Die uns in unseren Emotionen eskalieren lässt. Die uns erinnern lässt. Die uns ungemein leiden lässt. Um uns am Ende stärker zu machen. Mutiger.

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